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  Bewegliche Ziele e.V.
 

Konfrontationen – Filme gegen Gewalt und Intoleranz

Aktuell: Kinder machen Kurzfilm!
in Kooperation mit interfilm Berlin

Konfrontationen – Filme gegen Gewalt und Intoleranz

Veranstaltet von Bewegliche Ziel e.V. in Kooperation mit der interfilm Berlin GmbH fand der Wettbewerb „Konfrontationen - gegen Gewalt und Intoleranz“ 2001 zum ersten Mal als Themen-Wettbewerb innerhalb des Internationalen Kurzfilmfestivals Berlin statt. Anlass war u.a. das damalige Aufkommen des Rechtspopulismus und die prekäre Lage der jungen Demokratien in Osteuropa . Das Anliegen des Wettbewerbes ist, diesen Tendenzen durch internationale Reflektion entgegenzuwirken.


Mit der elften Ausgabe 2011 sieht sich der Wettbewerb in der Stringenz seines Anliegens gestärkt: In stets 2-3 Kurzfilmprogrammen (ca. 20–25 Kurzfilme) versammelt er Kurzspielfilme und Animationen, die Geschichten von weltpolitischer Brisanz erzählen und Themen konkretisieren, die ein komplexes Bild von Ungerechtigkeit, Fahrlässigkeit und Verbrechen widerspiegeln, wie sie von Individuen wie auch von Machtsystemen begangen werden. Schon 2001 sah sich ´Konfrontationen´ mit globalen Herausforderungen konfrontiert.

Krieg, Diskriminierung, Ausbeutung, Deportation und Immigration sind zu gewohnten Vorfällen in den täglichen Nachrichten geworden und laufen Gefahr, zu abgenutzten Begriffen zu verkommen. Die Filmprogramme ´Konfrontationen´ wollen die Begriffe plastisch mit konkreten Erzählungen füllen. Das Filmische vermittelt ein Gefühl der Verbundenheit, konfrontiert uns mit Authentizität und fordert das Einfühlungsvermögen.

Die Filme berichten  u.a.  über  Immigranten und über dramatischen Fluchten, über das Leben in politisch riskanten Ländern und über die Angst sowohl der Betroffenen als auch der westlichen Zufluchtsstaaten. ´Konfrontationen´ thematisiert die problematische Entwicklung von Zivilgesellschaften und den Umgang mit Minderheiten nicht nur mit struktureller Gewalt, sondern auch mit häuslicher Gewalt und deren Ursachen und Konsequenzen. Die Filme lassen uns auch teilhaben an ermutigenden Geschichten von Menschen und Gruppen, die erfolgreich gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit aufbegehren.

Unter den bei Konfrontationen präsentierten Filmen wurden bereits viele später preisgekrönte Filme entdeckt, so z.B. die Oscar nominierten Kurzfilme „Jai“ aus Mexiko oder „West Bank Story“ aus den USA. ´Konfrontationen´ hat in den vergangenen Jahren nicht nur in Berlin, sondern bei zahlreichen internationalen Nachspielen längst weltweit ein Publikum gefunden, das  diese Themenkonzentration zu schätzen weiß. Unter anderem fanden Vorführungen in Polen, Kroatien, Tschechien, Estland, der Ukraine, Kanada und Australien statt.

Über die letzten Jahre hat sich auch eine Vielzahl namhafter Künstler, Kulturkenner und Politiker in der Jury  für den Konfrontationenwettbewerb engagiert. Unter ihnen: Marina Ludemann – Leiterin der Programmarbeit Film beim Goethe Institut / Claudia Roth – Die Grünen / David Danilo Bartelt -  Pressesprecher Amnesty International  / Adriana Altaras – Regisseurin und Mitarbeiterin der Shoah Foundation von Steven Spielberg / Bernd Scherer  - Intendant  des  Haus der Kulturen der Welt / Pepe Danquart – Regisseur / Dany Levy - Regisseur. Die  Preisgelder von 2000,- € und 1000,- € wurden in den vergangenen Jahren von der Bundeszentrale für politische Bildung ausgelobt.

Mit dem Wettbewerb ´Konfrontationen´ möchten wir Filmemacher/innen aus aller Welt eine Plattform bieten, global relevante Themen zu behandeln und andere zum Nachdenken und Handeln zu ermutigen.

 

Aktuell: Kinder machen Kurzfilm!
in Kooperation mit interfilm Berlin

Das Projekt „Kinder machen Kurzfilm“ ist eine jährlich stattfindende Initiative (seit 2005) und beinhaltet einen Schreibwettbewerb mit anschließendem Drehbuch- und Produktionsworkshop für Berliner Grundschulkinder aus unterschiedlichen Schulen und verschiedenen Bezirken.

Die Kinder erleben und gestalten unter Anleitung professioneller Medienpädagogen und Filmemachern den Entstehungsprozess eines Kurzfilms von der ersten Idee, über das Treatment, zum Drehbuch, der Produktion bis hin zum fertigen Film.

Zum Projektbeginn erhalten die Fünft- bzw. Sechstklässler in zwei Schulstunden eine Einführung in die Materie. Wie erzähle ich eine Geschichte? Was ist überhaupt ein Drehbuch? und Was ist denn eigentlich genau ein Kurzfilm? sind Fragen, die ein kleines Team von Medien- und Filmfachleuten versucht zu beantworten. Danach machen sich die Kinder in Kleingruppen oder auch alleine – meist unterstützt von ihren jeweiligen Lehrern, die das Projekt oftmals in den Unterrichtsstoff integrieren – ans Schreiben.

Die eingesandten Geschichten werden gelesen und oft heftig diskutiert bis die Entscheidung gefallen ist und eine Gewinnerstory feststeht. Diese wird dann von einer Auswahl von Kindern, die sich vorher anmelden konnten, in einem dreitägigen Workshop zum Drehbuch ausgearbeitet.

Das fertige Drehbuch ist die Grundlage für den Produktionsworkshop, der immer während einer Woche der Herbstferien stattfindet. Hier arbeiten zirka 30 Kinder aus den verschiedenen Schulen (Auswahl erfolgt durch Anmeldung, bei Überbelegung entscheidet das Los) in sechs Departments (Regie, Kamera, Schauspiel, Ton, Ausstattung, Kostüm) unter Anleitung von Filmprofis an ihrem eigenen Film. Dieser wird präsentiert beim Internationalen Kinder- und Jugendkurzfilmfestival KuKi in Berlin.

 

Mehr zum Projekt „Kinder machen Kurzfilm“>>

 

 

 

 

 

 

 
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